Die Renke – ein Fisch stellt sich vor


Renken gehören zu den Salmoniden und sind auch unter den mitunter sehr regionalen Namen Reinanken, Felchen, Coregonen, Schnäpel oder Maränen bekannt. Sie leben nur in den reinsten Gewässern, und bevorzugt in tiefen Seen. Die Arten unterscheiden sich beispielsweise darin, ob sie ihre Nahrung – Plankton oder auch größere Tiere – primär im freien Wasser (Schwebrenken) oder am Boden (so genannte Bodenrenken) aufnehmen.


Die Renke bei Wikipedia

Ein beliebter Speisefisch,

Der sich nicht so einfach fangen läßt


Renken sind wohlschmeckende Speisefische, die gerne gebraten und geräuchert werden, eher selten gekocht und gedünstet. So gilt das Bodensee-Felchen als kulinarisches Aushängeschild Vorarlbergs, und die frische Reinanke aus dem Millstätter oder Wörther See darf in keinem gehobenen Kärntner Restaurant auf der Speisekarte fehlen.

Reinanke
Die begehrtesten Speisefische sind Schweberenken wie Blaufelchen oder Edelmaräne, die sich von Plankton ernähren, und somit nicht mit einer herkömmlichen Angel gefangen werden können. Der Angler versucht also, Renken mit Hilfe von Hegenen zu fangen, das sind Mehrfach-Hakensysteme, so genannte „Paternoster“, mit als Mückenlarven getarnten Angelhaken, die „Nymphen“ heißen.