Renkenangeln – eine faszinierende Herausforderung

Kein Wunder, dass das Renken-Angeln in den letzten Jahren stark zugenommen hat, es ist ein spannender Sport, ein faszinierendes Spiel. Die Herausforderung dabei ist, den Fisch mit einem von tausenden (c) dreamstime_1158659verschiedenen Kunstködern zu überlisten. Die Nymphen müssen mit Bedacht je nach Jahreszeit gewählt werden, um in Größe, Stärke und Farbe den im Wasser schwimmenden Mückenlarven möglichst nahe zu kommen. Kleiner Tipp: Wer die im Wasser aufsteigenden Larven genau beobachtet, sieht schnell, welche Größe und Farbe Erfolg versprechen…


Während die Bodenrenke in etwa 18 bis 25 m Tiefe lebt, befindet sich die Schweberenke meistens im Mittelwasser. Da die Renken häufig das tiefere Wasser verlassen, um in seichten Gebieten Nahrung zu suchen, kann es auch sinnvoll sein, sich an Kanten zu verankern.

Renken werden auf zwei Arten geangelt: (c)dreamstime_362364Zum einen mit einem Renkenschwimmer mit einer Länge von ca. 30 bis 50 cm, der die Nymphen im Wasser bewegt. Diese Methode ist vom Ufer aus möglich (Bebleiung ca. 25 bis 30 g).
Die andere Möglichkeit ist mit einer Heberute und Laufrolle, wobei das gefühlvolle, langsame Heben der Rute mit dem montierten Nymphenzug das Aufsteigen der Mückenlarven imitiert (Bebleiung 3 g). Die Laufrolle verfügt anders als eine Stationärrolle nicht über eine Bremse, sondern wird mit dem Zeigefinger angehalten. Man kann auch mit einer kleinen Stationärrolle mit feiner Bremse auf Renken angeln, doch da die Renke ein zartes Maul hat, ist die Laufrolle mit der leichten Bremsung des Fingers von Vorteil.